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Weiße Gehörnte Heidschnucke  
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Rassebeschreibung Ausdruck der Beschreibung

Die Weiße Gehörnte Heidschnucke ist ein genügsames mischwolliges Landschaf und für die Beweidung von Heide- und Moorflächen besonders geeignet. Die Farbe ist weiß und ohne Abzeichnen.

Der lange, keilförmige Kopf trägt schneckenförmige Hörner bei den Böcken und sichelförmig nach hinten gebogene Hörner bei den weiblichen Tieren. Die Hörner dürfen bei beiden Geschlechtern nicht eng am Kopf stehen, um Beschädigungen des Kopfes zu vermeiden.

Das mischwollige Vlies soll rein weiß und gleichmäßig ausgebildet sein. Das äußere Vlies besteht aus groben Oberhaar, das innere Vlies aus feinerem, weichen Unterhaar. Kopf, Beine und der kurze Schwanz sollen unbewollt und weiß behaart sein.

Die Brunst ist saisonal, die Erstzulassung erfolgt im Alter von 10 – 18 Monaten, je nach Fütterungs- und Haltungsbedingungen. Sehr gute Muttereigenschaften und eine leichte Lammung sind weitere Kennzeichen dieser Rasse.

Zuchtziel

Züchtung eines genügsamen, widerstandsfähigen und zur Landschaftspflege besonders geeigneten Landschafes. Erwünscht ist ein fettarmer Schlachtkörper, der qualitativ hochwertiges Fleisch liefert. Durch korrekte Ausbildung von Fundament und Klauen wird eine gute Marschfähigkeit erreicht.

Gewichte

  Körpergewicht [kg]  Vliesgewicht [kg]  Ablammergebnis 
Altböcke 70 - 75  3,5   
Jährlingsböcke 60 - 70  3,0   
Lammböcke 40     
Mutterschafe 40 - 50  1,8  100 - 120 % 
Jährlingsschafe 30 - 40  2,0   


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