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Weiße Hornlose Heidschnucke  
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Rassebeschreibung Ausdruck der Beschreibung

Die Weiße Hornlose Heidschnucke ist ein kleinwüchsiges mischwolliges Landschaf, das von den besonderen Verhältnissen der feuchten Moor-Heidelandschaft geprägt wurde. Es kann sich von Heidekraut und Moorgräsern und –kräutern sowie Birkenaufwuchs ernähren.

Beide Geschlechter sind ungehörnt. Kleiner, länglicher Kopf mit kleinen, schräg aufwärts stehenden Ohren. Sehr feiner Knochenbau, feste Klauen. Die Farbe ist weiß und ohne Abzeichen. Der Kopf ist unbewollt, kann aber auch einen kleinen Wollschopf (Schaupe) tragen. Sehr gute Muttereigenschaften und leichte Lammungen sind rassetypisch.

Das mischwollige Vlies soll rein weiß und gleichmäßig ausgebildet sein. Das äußere Vlies besteht aus grobem Oberhaar, das


Innere aus feinem, weichem Unterhaar. Das Vlies soll möglichst dicht und langgewellt den Körper bedecken, ein rundlockiges Vlies ist unerwünscht. Es ist auf eine ausreichende Bauchbewollung zu achten. Beine und der kurze Schwanz sollen weiß und unbewollt sein.

Zuchtziel

Anspruchslos, widerstandsfähig, marschfähig, besonders zur Landschaftspflege in Feuchtgebieten und Mooren geeignet. Durch korrektes Fundament und feste Klauen wird eine gute Marschfähigkeit erreicht. Erstzulassung ab 6 Monaten möglich, je nach Entwicklungszustand. Saisonaler Brunstzyklus.

Gewichte

  Körpergewicht [kg]  Vliesgewicht [kg]  Ablammergebnis 
Altböcke 60 - 70  3,0 - 4,0   
Jährlingsböcke 50 - 60  2,5 - 3,0   
Lammböcke 30 - 40     
Mutterschafe 40 - 45  1,7 - 2,5  110 % 
Jährlingsschafe 30 - 40  1,5   


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