| Leineschaf |
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Rassebeschreibung
Mittelgroßes bis großrahmiges Schaf in weißer Wolle, z. T. mit leicht rosafarbenem Schimmer an den Beinen und ohne schwarze Pigmentflecken. Der lange, nur mittelbreite Kopf ist bis hinter die Ohren unbewollt und hornlos.
Die schlichte, weiße Crossbred-Wolle mit einer Feinheit von C bis CD, entsprechend 31 bis 36 µm, wächst in einem dichten geschlossenen Stapel bei guter Bauchbewollung.
Das Leineschaf ist sowohl für Koppel- als auch für Hütehaltung gut geeignet. In Verbindung mit einer guten Grundfutterverwertung wird die Rasse auch gern für Maßnahmen der Landschaftspflege eingesetzt.
Die ursprüngliche Heimat ist Südniedersachsen/Nordwestthüringen (Eichsfeld); die heutige Verbreitung erstreckt sich etwa von Göttingen entlang der Leine bis nördlich von Hannover. Der Leineschaftyp wurde in Niedersachsen in den 70er Jahren durch Milchschaf- und Texelblut weiterentwickelt und seither rein weitergezüchtet.
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Leistungsprüfung
Die täglichen Zunahmen liegen bei Mastlämmern im Bereich von 300 bis 400 g, die Schlachtausbeute beträgt bei einem handelsüblichen Lebendgewicht von ca. 40 kg fast 50 %. |
Zuchtziel
Bei mittlerem bis großem Rahmen wird ein langer Rumpf mit breitem Rücken und Becken angestrebt, der von einem trockenen Fundament auf harten Klauen getragen wird.
Neben hoher Fleischleistung durch volle Bemuskelung an Rücken und Keulen wird besonderer Wert auf Widerstandsfähigkeit, Anpassungsfähigkeit, Härte und Marschfähigkeit gelegt. Erstzulassung im Alter von 7 bis 8 Monaten bei langer Brunstsaison. Frühreife, hohe Fruchtbarkeit, Leichtlammigkeit sind weitere besondere Zuchtzielkriterien.
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Gewichte
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Körpergewicht [kg] |
Vliesgewicht [kg] |
Ablammergebnis |
| Altböcke |
100 - 120 |
4,0 - 6,0 |
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| Jährlingsböcke |
90 - 110 |
4,0 - 6,0 |
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| Lammböcke |
50 - 70 |
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| Mutterschafe |
70 - 85 |
3,5 - 4,0 |
160 - 220 |
| Lämmer |
40 - 55 |
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